Bedruckte Totes werden nicht alle gleich hergestellt, und der Unterschied zwischen einem Muster, das in den Stoff eingewebt ist, und einem, das obendrauf gedruckt ist, zeigt sich schnell, sobald du die Tasche eine Weile hast. Unsere bedruckten Totes setzen bei allen sechs Prints, Halo, Cosmos, Zara, Indigo, Sedona und Savana, auf eingewebte Muster statt auf einen nachträglich aufgebrachten Oberflächendruck.
1. Fühl, wie sich das Muster unter deinen Fingern anfühlt
Fährst du mit der Hand über ein gewebtes Muster, bewegen sich Farbe und Textur gemeinsam; es liegt keine separate Schicht obendrauf. Ein aufgedrucktes Motiv hat meist eine leichte, aber spürbare Texturveränderung dort, wo die Farbe auf dem Stoff sitzt, manchmal etwas steifer oder glatter als der Stoff drumherum. Gewebte Muster haben diese Naht zwischen Stoff und Bild nicht, weil die Farbe Teil des Gewebes selbst ist.
2. Sieh dir nach häufigem Gebrauch die Faltlinien an
Das ist mit der Zeit das deutlichste Merkmal. Ein aufgedrucktes Motiv reißt, blättert oder verblasst meist zuerst entlang der Faltlinien, genau dort, wo die Oberflächenschicht am stärksten beansprucht wird. Ein gewebtes Muster hat keine Oberflächenschicht, die verloren gehen kann, deshalb nutzen sich die Faltlinien genauso ab wie der restliche Stoff, statt eine andere Art von Schaden zu zeigen.
3. Prüf die Rückseite des Stoffs
Bei vielen Totes mit Oberflächendruck ist das Muster kaum zu sehen, wenn du den Stoff umdrehst, manchmal gar nicht, weil die Farbe nur auf einer Seite saß. Bei einem gewebten Muster ziehen sich Farbe und Struktur gleichmäßiger durch den Stoff, weil das Muster daraus entsteht, wie die Fäden selbst angeordnet sind, nicht aus nachträglich aufgetragener Farbe.
4. Achte darauf, wie die Farben mit dem Licht spielen
Aufgedruckte Motive wirken meist flach, matt oder glänzend je nach Druckfarbe, und bleiben gleich, egal aus welchem Winkel du hinsiehst. Gewebte Muster können sich mit dem Licht und dem Winkel des Gewebes leicht verändern, weil du eine Struktur aus farbigen Fäden siehst statt einer flachen gedruckten Schicht. Es ist ein kleiner Unterschied, aber ein Teil des Grundes, warum gewebte Prints strukturierter und weniger wie ein Aufkleber aussehen.
5. Ein schneller Blick auf alle sechs Prints
Halo und Cosmos sind Boho-Prints, aufgebaut aus lockeren, fließenden Mustern. Zara setzt auf Marinetöne, was direkt zum Namen passt. Indigo trägt durchgehend Blautöne. Sedona und Savana sind beide von aztekischem und Südwest-Design inspiriert, geometrische Formen in einer warmen Wüstenpalette, wobei Sedona wärmer ausfällt und Savana etwas gedeckter. Alle sechs sind in den Stoff eingewebt statt aufgedruckt, dieselbe Logik zu Faltlinien und Textur von oben gilt also für das ganze Sortiment.
Wo aufgedruckte Motive weiterhin sinnvoll sind
Fairerweise muss man sagen: Oberflächendruck hat seinen Platz. Er ist in der Herstellung meist günstiger und schafft feinere fotografische Details oder Farbverläufe, die ein gewebtes Muster nicht so leicht nachbilden kann. Brauchst du eine Tasche mit einem extrem detailreichen, fotoartigen Print, ist Oberflächendruck wahrscheinlich der bessere Weg; eine gewebte Konstruktion eignet sich besser für kräftige, grafische, sich wiederholende Muster wie die in unserem Sortiment, nicht für fotorealistische Bilder.
Wenn du sehen willst, wie dieser musterbetonte, gewebte Ansatz beim Styling aussieht, zeigen unser Ratgeber zu Boho-Taschen und der Beitrag über ästhetische Totes, wie man diese Prints gut trägt.
Sieh dir das Gewebe selbst in der Kollektion der bedruckten Totes aus der Nähe an.





















